Hallo, schön das Sie meine Webseite besuchen.
Ich heiße Markus, bin 34 Jahre alt und habe seit einigen Jahren eine Histaminintoleranz (kurz HIT).
Mittlerweile komme ich sehr gut damit zurecht, da ich einige Hilfsmittel für mich gefunden habe, die mir sehr gut helfen.
Aus diesem Grund habe ich diese Webseite erstellt, um meine Erfahrungen mit euch zu teilen.
Über die Jahre habe ich mir ein großes Wissen über das Thema Histaminintoleranz angeeignet, welches ich gerne an euch weitergeben möchte
und hoffe das es euch auf euerem Leidensweg behilflich sein wird.
Histamin ist ein Botenstoff, der einige wichtige Funktionen im Körper übernimmt. Er kann vom Körper selbst hergestellt oder durch
die Nahrung aufgenommen werden.
Vielen ist Histamin durch Pollenallergien bekannt, bei denen große Mengen Histamin vom Körper ausgeschütet werden und die typischen
Symptome, wie Schnupfen und juckende Augen verursachen.
Auch bei einem Bienen- oder Wespenstich ist Histamin für die Symptome, wie Schwellung und Juckreiz verantwortlich.
Eine Histaminintoleranz ist ein Überschuss an Histamin, dieser kann entweder entstehen wenn der Abbauprozess gestört ist, oder zu viel Histamin vom Körper ausgeschüttet wird.
Der größte Teil des Histamins wird im Darm von der Diaminoxidase (kurz Dao) abgebaut.
Wenn die DAO nicht in ausreichender Menge vorhanden ist, oder zu inaktiv ist, kann es zu einem
Überschuss an Histamin im Körper kommen.
Ursachen hierfür sind z.B.
Die Ausschüttung von körpereigenem Histamin geschieht durch platzen sogenannter Mastzellen. Dadurch entweichen verschiedene Botenstoffe, die
im inneren der Mastzellen gespeichert sind, darunter auch das Histamin.
Das ist ein ganz normaler und natürlicher Prozess, aber dieser kann durch verschiedene Einflüsse aus dem Ruder laufen.
Wie z.B. durch:
Leider gibt es keinen Laborwert der eine Histaminintoleranz eindeutig nachweist.
Werte, die trotzdem Hinweise auf eine Histaminintoleranz geben könnnen,
sind z.B. Histaminspiegel im Blutplasma, Histamin im Stuhl, Abbauprodukte von Histamin im Urin und die aktivität der Diaminoxidase.
Diese Werte können zwar auf ene Histaminintoleranz hindeuten, führen aber zu keiner gesicherten Diagnose.
Der beste Weg um zu erkennen ob eine HIT bei Ihnen vorliegt, ist das Vermeiden von histaminhaltigen Lebensmittel und Histamin Liberatoren
(Lebensmittel, die dazu führen, das der Körper Histamin ausschüttet) für einige Wochen.
Wenn sie dann bemerken, das sie weniger Symptome verspüren, dann können
Sie davon ausgegen, dass Sie eine HIT haben.
Falls Sie dennoch Ihren Diaminoxidasewert wissen wollen, empfehle ich diesen Selbsttest. Amazon Link
Auch wenn es Ihnen vielleicht im ersten Moment so vorkommt, dass Sie dem Ganzen machtlos ausgeliefert sind,
kann ich Sie beruhigen, denn das sind Sie nicht.
Ich möchte Ihnen verraten,
was ich beachte und welche Dinge ich persönlich zu mir nehme, die mir große Linderung verschaffen.
Da wir im ganzen Körper Histaminrezeptoren haben, an die das Histamin andockt und dadurch Symptome verursacht, können die Beschwerden sehr
vielseitig und individuell sein.
Hier sind einige Beispiele:
Gesicht: Schnupfen, juckende Augen, geschwollene Augenlider, Flush, brennende Schleimhäute
Herz-Kreislauf-System: Blutdruckschwankungen, erhöhter Puls, Herzrhytmusstörungen
Nervensystem: depressive Verstimmung, Ängste, Panikattacken, Müdigkeit, innere Unruhe, Antriebslosikkeit, Schlaflosikkeit, Konzentrationsstörungen, Gedachtnisstörung, Schwindel
Haut: Juckreiz, Rötungen, Schwellungen, Nesselsucht, Flush
Schmerzen: Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Gelenkschmerzen
Verdauung: Bauchschmerzen, Durchfälle, Krämpfe, Sodbrennen, Übelkeit
Lunge: Astma, Bronchitis, verengte Atemwege